Zündspule BMW M43 / M40 wechseln
Die Zündspule ist am M40 und M43 ein typisches Verschleißteil. Aussetzer, Ruckeln und Startprobleme haben oft hier ihre Ursache. Der Wechsel ist überschaubar, setzt aber voraus, dass Sie vorher die richtige Bauart am eigenen Motor bestimmen. Diese unterscheidet sich je nach Baujahr und Motorvariante.
Diese Anleitung wurde automatisch mit KI erstellt und nicht von uns fachlich geprüft. Alle Angaben ohne Gewähr – maßgeblich sind der Reparaturleitfaden für Ihr Fahrzeug und im Zweifel eine Fachwerkstatt. Fragen zum Teil beantworten wir gern: 0163 3439264.
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Erst die Bauart klären
M40 und M43 wurden über viele Jahre gebaut. Die Zündanlage ist nicht in allen Ausführungen gleich. Je nach Baujahr und Motorvariante finden Sie entweder eine zentrale Zündspule in Verbindung mit einem Zündverteiler oder einzelne Zündspulen, die direkt auf den Zündkerzen sitzen. Auch die Befestigung und die Steckerform weichen ab. Sehen Sie deshalb vor der Bestellung im Motorraum nach und vergleichen Sie Gehäuseform, Befestigungspunkte und Steckerbild. Ein Blick in den Reparaturleitfaden für Ihr Modell erspart Ihnen Rückfragen.
Vorbereitung
Motor abkühlen lassen. An der Zündanlage liegen im Betrieb sehr hohe Spannungen an, deshalb klemmen Sie vor Arbeitsbeginn die Batterie ab. Zündung vorher aus. Notieren Sie sich, falls vorhanden, Codes von Radio oder Komfortelektronik. Fotografieren Sie den Verbau, bevor Sie etwas lösen. Das hilft später beim Zusammenbau mehr als jede Beschreibung.
Ausbau
- Abdeckungen und, falls im Weg, Ansaugschlauch oder Luftführung abnehmen.
- Stecker der Zündspule entriegeln. Die Laschen werden mit dem Alter spröde. Ohne Gewalt arbeiten, sonst bricht die Verriegelung.
- Zündkabel abziehen, wo vorhanden. Immer am Stecker ziehen, nie am Kabel.
- Befestigungsschrauben oder Muttern lösen und die Spule abnehmen.
- Bei Spulen, die direkt auf der Kerze sitzen: Schacht vorher ausblasen, damit kein Schmutz in den Brennraum fällt.
Einbau
Kontaktflächen und Masseverbindung säubern. Korrosion an der Masse ist eine häufige Fehlerquelle und wird beim Teiletausch gern übersehen. Neue oder gebrauchte Spule aufsetzen, Schrauben handfest ansetzen und über Kreuz anziehen. Das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment schlagen Sie im Reparaturleitfaden nach; geraten wird hier nichts. Stecker bis zum hörbaren Einrasten aufschieben. Zündkabel auf festen Sitz prüfen. Batterie wieder anklemmen, Motor starten und im Leerlauf sowie unter Last kurz beobachten.
Typische Fehlerbilder
- Zündaussetzer unter Last, besonders bei feuchtem Wetter oder kalter Witterung.
- Ruckeln beim Beschleunigen, der Motor läuft rau und nimmt schlecht Gas an.
- Startprobleme bei warmem Motor, während der Kaltstart noch funktioniert.
- Risse oder Brandspuren am Spulengehäuse, gelegentlich sichtbare Kriechströme im Dunkeln.
- Motorkontrollleuchte mit abgelegtem Fehler zum betroffenen Zylinder, sofern das Steuergerät die Aussetzererkennung unterstützt.
Was oft verwechselt wird
Nicht jeder Zündaussetzer kommt von der Spule. Verschlissene Zündkerzen, poröse Zündkabel, ein verschlissener Verteilerläufer oder eine rissige Verteilerkappe erzeugen dasselbe Bild. Auch Falschluft am Ansaugbereich und defekte Einspritzventile fühlen sich beim Fahren ähnlich an. Prüfen Sie deshalb die Zündkerzen gleich mit und messen Sie die Widerstände an Spule und Kabeln, bevor Sie Teile tauschen. Ein Multimeter kostet weniger als ein Fehlkauf.
Hinweis zu Gebrauchtteilen
Gebrauchte Zündspulen sind Einzelstücke mit Vorgeschichte. Prüfen Sie das Gehäuse vor dem Einbau auf Risse und den Stecker auf gebrochene Laschen. Wenn Sie sich bei der Zuordnung oder beim Fehlerbild nicht sicher sind, lassen Sie die Zündanlage in einer Werkstatt durchmessen. Das ist günstiger als mehrere Teile auf Verdacht zu wechseln.
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